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Gesellschaftsgründung

Bei Gründung einer Gesellschaft als Trägerin für ihr Unternehmen legen Sie den Grundstein der Zusammenarbeit mit ihren Mitgesellschaftern. Nur auf einem stabilen Fundament lässt sich ein dauerhaftes Unternehmenskonstrukt bauen.

Unserer Erfahrung nach ist deshalb wichtig, zu Beginn einer Vertragsgestaltung die Organisationsstruktur, Aufgaben, Kompetenzen und die gegenseitigen Erwartungen der Gründungsgesellschafter umfassend zu klären. Diesen Prozess unterstützen wir bei Bedarf mit Methoden aus dem Teambuilding und der Organisationsentwicklung.

Die Wahl der Rechtsform folgt den erarbeiteten Inhalten. 

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist schnell gegründet. Oft schneller als einem lieb ist. Schon ein gemeinsamer Zweck und vereinbarte Beiträge, die auch in Dienstleistungen bestehen können, reichen aus. Bei Gründung einer unternehmenstragenden GbR ist wichtig, hier spezifisch die Einzelheiten zu regeln und kein vorgefertigtes Muster zu übernehmen. 

Jungunternehmer ohne nennenswertes Eigenkapital können seit einiger Zeit eine Unternehmergesellschaft gründen (UG haftungsbeschränkt). Diese ist dem Wesen nach schon eine GmbH mit der Besonderheit, dass zunächst nur ein Stammkapital von beliebiger Höhe unter 25.000 € eingelegt wird. Jährlich werden dann 25% des Jahresüberschusses angespart, also in die Kapitalrücklage verbucht. Wenn hier eine Rücklage im Wert von 25.000 € angespart ist, kann die UG zur vollwertigen GmbH "umgewandelt" werden, durch einen entsprechenden Kapitalerhöhungsbeschluss.

Die gängigste Rechtsform ist nach wie vor die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Hierbei haftet Vertragspartnern und Gläubigern eben nur die GmbH. Die Gesellschafter haften nicht. Vertreten wird die GmbH durch ihren Geschäftsführer, der notariell bestellt wird. Dieser handelt für die GmbH.
Bei Gesellschaften, bei welchen die Gründerpersönlichkeiten eine wichtige Rolle spielen (personalistisch strukturiert), sind Diskussionspunkte meist Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse der Geschäftsführer und der Gesellschafter, Vergütungen für die geleisteten Tätigkeiten, Gewinnentnahmerechte und Anteile, Bewertung von Vorarbeiten wie Konzepten, Webseitentexten und ähnlichem. All diese Punkte sollten sich ausgewogen in der Satzung wiederfinden. 
Weiterer Beratungsbedarf besteht häufig im Hinblick auf den sozialrechtlichen Status von Geschäftsführern, vor allem, wenn dies auch Gesellschafter sind. Je nach Ausgestaltung der Verträge sind diese dann abhängig beschäftigt oder selbständig, und je nach Interessenlage kann das eine oder das andere angestrebt sein.

Häufig möchten im Ausland ansässige Personen ein Unternehmen in Deutschland gründen und danach auch hier leben. Durch unsere Kompetenzen im Ausländer- und Aufenthaltsrecht können wir hier den Gesamtprozess begleiten, unterstüzten und zum Teil abwickeln.