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Ausscheiden aus der Gesellschaft 

Wenn ein konstruktives Miteinander nicht mehr möglich ist oder sich  Zielvorstellungen geändert haben, kann das Ausscheiden eines Gesellschafters gewünscht sein. Dieses kann einvernehmlich zu Wege gebracht werden oder im Rahmen einer Kündigung der Gesellschafterstellung.

Dabei vollzieht sich das Ausscheiden aus einer Personengesellschaft unterschiedlich zu dem Austritt aus einer GmbH. Durch eine Kündigung eines Personengesellschaftsanteils tritt ein Gesellschafter, wenn die Kündigung wirksam ist, auch unmittelbar aus der Gesellschaft aus. Wenn jedoch ein GmbH-Gesellschafter seine Gesellschafterstellung gekündigt hat, bleibt der Gesellschaftsanteil als solcher noch bestehen und muss in der Folge veräußert oder durch die GmbH eingezogen werden.

Ist der Austritt selbst schon ein komplexer Vorgang, sind es die Folgefragen noch viel mehr. Eine der schwierigsten ist die Frage, wer die Gesellschaft und damit auch das Unternehmen zu welchen Konditionen übernimmt und vor allem, welche Abfindung dem ausscheidenden Gesellschafter zu welchem Zeitpunkt gezahlt wird. Denn hierzu muss das Unternehmen bewertet werden. Dafür stehen unterschiedliche Bewertungsmethoden zur Verfügung. Es stellt sich dabei immer die Frage, welche Werte vor allem in die Bewertung einfließen sollen - Buchwerte, Substanzwerte oder die Ertragswerte - und welche Regelungen die Satzung vorsieht. 

Gerade der Austritt eines Gesellschafters aus einer Gesellschaft sollte unbedingt einvernehmlich erfolgen. Denn allein die Frage nach der Gültigkeit einer Kündigung wirft häufig rechtlich schwierige Probleme auf. Noch schwieriger ist die Unternehmensbewertung. Hierfür werden in Gerichtsverfahren teure Gutachter beauftragt. Rechtsanwalt und Mediator Sebastian Zukunft ist gerade auf diesem Gebiet besonders spezialisiert. Eine Moderation oder Mediation der Gespräche zwischen den Beteiligten und eine nachfolgende Vertragsgestaltung im Auftrag aller bzw. der Gesellschaft ist hier der kostengünstigste und zeitsparendste Weg. Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei der Gesellschaft um ein Familienunternehmen handelt und familiäre Bande zwischen den Gesellschaftern bestehen.